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Paradigmenwechsel. Oder: Was machen mit diesem Mehrheitsbeschluss?

Hast du schon meine Seite FeelGood Decision-Making gelesen? Dort gehe ich darauf ein, dass bei Mehrheitsbeschlüssen mit relativer Mehrheit, die meisten Stimmberechtigten doch eigentlich gegen den "Sieger"-Vorschlag gestimmt haben. Immer wieder stellt sich mir die Frage, warum eine Mehrheit den Beschluss einer relativen Mehrheit (also faktisch einer Minderheit) mittragen muss.

Nach den Wahlen dieses Jahres hat ein Paradigmenwechsel stattgefunden. Nicht die "Sieger"-Partei, die gerade mal mit 1,6 % der Stimmen gewonnen hat und faktisch eigentlich die meisten Stimmen gegen sich hatte, bestimmt den weiteren Verlauf. 2 kleinere Parteien vereinen unter sich gemeinsam die meisten Stimmen und haben zusammengefunden. Dadurch können nun die "Kleinen" bestimmen, wie es weitergeht. Die Mehrheit der Bevölkerung wird in Zukunft vertreten werden.

Das finde ich total cool!

P.S. Dieser Beitrag spiegelt nicht meine politische Einstellung wieder. 

Ich habe die aktuellen Geschehnisse lediglich aufgegriffen, um darstellen zu können, dass der Mehrheitsbeschluss,

der so stark in unserer DNA verankert ist, nicht unbedingt die demokratischste Lösung ist.

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