FeelGood Decision-Making

Systemisches Konsensieren

Demokratisch entscheiden auf Augenhöhe

Kennst Du schon Systemisches Konsensieren?

Zugegeben: der Name ist tatsächlich nicht sehr sexi und klingt nach Pädagogensprech.

Jedoch ist diese Methode der Entscheidungs- und Lösungsfindung so genial, dass sie ein absolutes Muss innerhalb der New Work werden sollte.

Besonders für Führungskräfte ist es interessant, diese Methode zu kennen und zu beherrschen.

Stephanie Kohlsaat · Systemisches Konsensieren · Decision-Making · Neue Demokratie - die wahre.

Warum Decision-Making?

Da der Prozess des Systemischen Konsensierens alle Beteiligten motiviert, sich kreativ mit eigenen Vorschlägen in den Entscheidungs- und Abstimmungsprozess einzubringen. Dadurch werden Entscheidungen getroffen, die die tragfähigste Lösung darstellen und nachhaltig vom gesamten Team getragen werden.

Die Haltung

Freiwilligkeit und Menschenwürde sind Grundhaltungen des SK-Prinzip. Außerdem sind die Bedürfnisse aller Betroffenen gleich wichtig.

Es findet ein Paradigmenwechsel statt: Bedenken werden als kreatives Potential, als Geschenk für den Diskurs angenommen.

Dies empfinde ich als magischen Baustein innerhalb eines Innovationsprozesses.

Wertschätzung und ein kooperatives Mindset werden geschaffen.

Das deckt sich zu 100 % mit FeelGood Management.

Der Unterschied zum Mehrheitsbeschluss

Mehrheitsbeschluss

 Ich konstruiere hier für dich ein simples Beispiel. Dies einfache Beispiel macht sofort offensichtlich, warum ich vom Systemischen Konsensieren so überzeugt bin.

 

Ein Team aus 9 Personen muss eine Entscheidung über 3 Vorschläge treffen.

Die Stimmverteilung ist am Ende wie folgt:

Vorschlag 1 hat 3 Ja-Stimmen

Vorschlag 2 hat 4 Ja-Stimmen

 Vorschlag 3 hat 2 Ja-Stimmen 

 

Vorschlag 2 kann die meisten Stimmen auf sich vereinigen und muss somit angenommen werden.

Was man dabei völlig vernachlässigt ist, dass die Stimmen, die Vorschlag 2 nicht zugestimmt haben in der Überzahl sind. Nämlich die Ja-Stimmen für Vorschlag 1 zuzüglich der Ja-Stimmen für Vorschlag 3. Insgesamt 5 Stimmen. Mir stellt sich da die Frage, warum eine Mehrheit den Beschluss einer relativen Mehrheit (faktisch einer Minderheit) mittragen muss. Du kennst es: solche Konstellationen bringen ein hohes Konfliktpotential mit sich. Wie man auf meinem Bild auch schön erkennen kann, entstehen durch solche Abstimmungsergebnisse auch oftmals verhärtete Fronten, gegen die Gruppe, die den Mehrheitsbeschluss für sich entscheiden konnte.

Wenn die Möglichkeit eines Vetos bestünde, wäre im übrigen alles blockiert und man müsste von vorne beginnen.

Systemische Konsensierung

Du und 3 Kolleg*innen wollt After Work essen gehen. 2 Restaurants stehen zur Auswahl.

Vorschlag 1: Das beliebte vietnamesische Restaurant.

Vorschlag 3: Das neue vegetarische Restaurant unten im Haus.

Beim Systemischen Konsensieren verteilst Du für jeden Vorschlag Widerstandspunkte auf einer Skala von 0 - 10. Du stellst dir also die Frage, wie hoch ist mein Widerstand gegen diesen Vorschlag! 0 = gar kein Widerstand, 10 = maximaler Widerstand und die Bereiche dazwischen. Diese Bewertungspunkte stehen dir komplett für jeden einzelnen Vorschlag zur Verfügung, so dass ein detailliertes Stimmungsbild entsteht. Aus den Widerstandspunkten wird errechnet, welcher Vorschlag die höchste Akzeptanz in der Gruppe hat.

In diesem Beispiel ist es das vegetarische Restaurant. Der Widerstand ist mit 11 Punkten geringer als der Widerstand für das vietnamesische Restaurant. Daraus habe ich über eine feste Formel ermittelt, dass die Akzeptanz bei über 70 % liegt.

Die Bewertungsmatrix für dieses Beispiel:

Innerhalb des demokratischen Prozesses des Systemischen Konsensierens geschieht etwas komplett Anderes als beim Mehrheitsbeschluss. Es kann nicht geschehen, dass eine relative Mehrheit eine Abstimmung gewinnt, deren Beschluss von allen getragen werden muss, selbst wenn die Stimmen, die nicht dafür gestimmt haben unter Umständen in der absoluten Mehrheit sind.

Das demokratischere Entscheidungsverfahrens des Systemischen Konsensierens lässt alle Gedanken und Bedenken gleichermaßen zu. Sie fließen in den Entscheidungsprozess als Impuls ein. 

The Core is, dass jeder abzustimmende Vorschlag für sich alleine stehend bewertet wird.

Durch diesen Bewertungsprozess wird auf einfachem Wege ermittelt, welcher Vorschlag in deinem Team die höchste Akzeptanz hat. Die Lösung mit der höchsten Akzeptanz birgt  das geringste Konfliktpotential.

Das führt zu einer hohen Zufriedenheit in Deinem Team. Die Entscheidungen werden von allen in der Gesamtheit getragen. Da das Konfliktpotential maximal reduziert ist, ist die Akzeptanz für die Entscheidung maximal nachhaltig.

Systemisches Konsensieren & VOPA-Prinzip

Vernetzung, Offenheit, Partizipation, Agilität

Vielleicht hast du meine Seite FeelGood Management schon gelesen. Dort beschreibe ich das VOPA-Prinzip. 

Auch das VOPA-Prinzip wird beim Systemischen Konsensieren zu 100 % abgebildet.

 Offenheit

Das SK-Prinzip beinhaltet einen achtsamen Umgang miteinander. Das ermöglicht maximale Offenheit.

Partizipation 

Innerhalb des SK-Prinzips erhalten alle Bedenken Raum. Dadurch wird Partizipation natürlicher Weise gefördert.

 Mitdenken · Mitentscheiden · Mitmachen.

Agilität

Innerhalb des Prozesses des Systemischen Konsensierens ist es möglich, auf jegliche Komplexität einer Fragestellung einzugehen. Kerntools sind dabei die Einwandsfrage und/oder die Fortsetzungsfrage. 

 Ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP).


Make it !

Du möchtest die Methode des Systemischen Konsensierens gerne lernen und zu einem Teil deiner Unternehmenskultur werden lassen? Einfach Kontakt zu mir aufnehmen! Ich freue mich, wenn ich dir ein individuelles Angebot machen darf.


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